Fotolia Keywordsuchtool

Vor einigen Wochen habe ich vor meinem viele tausend Bilder großen Fotoarchiv gesessen und mir überlegt, dass ich doch mal mehr von den Bildern zu Fotolia hochladen sollte. Das hielt ich solange für eine gute Idee bis mir einfiel, dass ich für jedes Bild ja auch gute Schlagwörter finden muss und das das eigentlich am längsten dauert und am schwierigsten zu machen ist. Und dann kam mir in den Sinn, dass ich diesem Teil des Prozesses mal den Schrecken nehmen könnte. Herausgekommen ist mein „Fotolia Keywordsuchtool“.

Was macht das Ding?

Im Grunde genommen das, was man als Mensch auch machen würde, wenn man nicht weiß, wie man seine Bilder verschlagworten soll: Die Fotolia-Suche benutzen, ähnliche Bilder finden und dann deren Keywords kopieren.

Nur das man hier nicht jedes Bild einzeln öffnen und sich zum Keyword-Reiter durchkämpfen muss um dessen Inhalte irgendwo hin zu kopieren. Die Keywords werden auch gleich nach der Häufigkeit der Verwendung gruppiert, damit man damit auch keinen Stress und gleich die relevantesten Keywords griffbereit hat.

Alles in allem ist das also eine automatisierte Version der Fotolia-Suche inklusive Copy & Paste der Keywords.

Wie funktioniert das?

Das Ganze braucht nur drei einfache Schritte:

1. Ein Schlüsselwort eingeben, das das eigene Bild beschreibt und die Suche starten.

2. Aus den aufgelisteten Bildern (100 Stück) diejenigen auswählen, die dem eigenen Bild am ehesten entsprechen und die Keywords zusammensuchen lassen.

3. Eine Liste der 20 meistverwendeten Keywords erhalten und diese im Bildupload bei Fotolia verwenden.

Wo kann ich das ausprobieren?

Das Ganze habe ich hier abgelegt: flomei.de – Bessere Fotolia Keywords

Äh… Sag mal… Darf man das?

Tja…

Ich hab mich bei Fotolia um einen API-Key beworben, um diese Sache hier auf ganz saubere Beine zu stellen und richtig schön machen zu können. Nach zwei, drei Wochen erhielt ich dann eine Absage, man würde generell keine API-Keys mehr vergeben und meine Anfrage wäre hiermit abgelehnt. Highlight an dieser E-Mail war, dass sie wohl automatisiert verschickt worden war, dabei aber nicht einmal die Platzhalter durch korrekte Werte ersetzt worden sind.

Das fand ich so traurig und beschämend für eine Agentur wie Fotolia, das ich diese Alternative hier entwickelt habe. Sie ist deutlich langsamer als ein API-basierter Ansatz, weil sie die einzelnen Seiten nacheinander abruft und mittels regulären Ausdrücken nach den gewünschten Inhalten sucht. Aber, und das ist wichtig, hier passiert keine verrückte Zauberei, die die Fotolia-Systeme irgendwie missbraucht oder stärker als normal belastet.

Eigentlich ist das also eine saubere Sache…

An Fotolia

Liebe Fotolia-Leute, wenn ihr das hier lesen solltet, dann lasst uns reden. Ich will euch nix Böses und ich glaube das hier könnte ein wertvolles Tool für eure Nutzer sein, aber ich habe mangels API-Zugriff keinen Weg gefunden, das sauber umzusetzen. Bitte sperrt meinen Account nicht, und wenn doch, dann zahlt mir vorher die Credits aus. Danke! ;-)

(Nicht, das ich Angst vor Adobe/Fotolia hätte oder so, aber naja… die sind schon groß und böse…)

Florian Meier

Florian Meier

Florian Meier ist ausgebildeter Mediengestalter und hat sich selbst digitale Fotografie und Webentwicklung beigebracht. Er hat Druck- und Medientechnik studiert und ist wohl das, was man Digital Native nennt. Sein Geld verdient er mit Medien, aktuell als E-Business Print Manager bei der Longo Deutschland GmbH in Augsburg. In diesem Blog schreibt er über private Basteleien und Meinungen.

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