Willkommen 2017!

Nachdem es schon keinen Jahresabschiedseintrag gab (das war bisher fast Tradition), wollte ich eigentlich früh im Jahr was posten und das neue Jahr willkommen heißen. Nun hat es doch knappe drei Wochen gedauert, aber was solls. Hier also kein Rück- sondern ein Blick in die Zukunft.

Ok, ich muss doch mit sowas wie einem Rückblick anfangen. 2016 war gerade gegen Ende hin nicht so richtig nett zu mir und ich bin immer noch dabei, mich davon zu erholen. Das hat einige Pläne umgeworfen und aufgeschoben, aber aufgehoben ist dadurch nichts. Nein, tatsächlich muss sich einiges ändern und das könnte dabei helfen, hier wieder öfters was zu lesen.

Sprechen wir also über die Dinge für 2017 anstehen.

Ich habe kürzlich einen Beitrag gelesen, der mit „12 Months / 12 Side Projects – Are you in?“ übertitel ist. In dem Artikel geht es um den „1PPM Club“ (1 Project per Month), also das Fertigstellen eines Projektes pro Monat. Mit Projekt sind hierbei meist „Side Projects“ gemeint, also irgendwelche Programmieraufgaben oder ähnliches, die so „nebenbei“ laufen. Ziel dieser „Selbstverpflichtung“ ist es, jeden Monat eines solcher Projekte fertig- und vorzustellen.

Dadurch soll man eine Reihe von Dingen lernen, beziehungsweise kann das so „nebenbei“ mitnehmen: Es geht darum nicht immer zu warten bis etwas 150% fertig ist, sondern schneller und häufiger mit seinen Arbeiten ans Tageslicht zu kommen und so das wertvolle Feedback von außen einsammeln zu können. Es geht natürlich auch darum, Sachen endlich fertig zu machen. Ich selbst hab auch so einige halbgare Projekte und Basteleien die irgendwo auf dem Webserver oder einer Ecke meines Schreibtisches liegen und darauf warten, fertiggestellt zu werden. Der beste Teil daran ist vielleicht, dass man jeden Monat etwas neues lernen kann.

Deshalb hab ich mich entschieden da in gewisser Form auch mal mitzumachen. Ich kann nicht garantieren, dass ich jeden Monat ein komplettes Projekt präsentieren kann, aber ich hab es mir mal vorgenommen. Und da der Januar bald schon zuende ist, dürftet ihr auch in Kürze schon wieder was dazu lesen. Einige Projekte werde ich vermutlich auch erstmal nicht vorstellen können. Manches muss im Dunkeln reifen, bis man es präsentieren kann, obwohl es schon fertig ist. ;-)

Bloggen muss ich auch wieder öfters habe ich festgestellt. Es tut einfach gut, mal ein bisschen was zu schreiben, Wissen zu teilen oder zu diskutieren. Und einen Blog halte ich dafür nach wie vor für eine gute Plattform. Unabhängig von den Ranking-Algorithmen irgendwelcher sozialen Netzwerke und für alle verfügbar. Hat was. Wenn ihr Themen habt, die ihr gerne mal diskutiert hättet, dann meldet euch gerne per Mail bei mir.

2016 haben wir darüber gesprochen, ob wir „homo reticuli“ wiederbeleben. Wir hatten einige gute Ideen und Pläne, aber dann hat uns der Alltag wieder eingeholt. Mal sehen ob wir das 2017 nochmal in Angriff nehmen oder erstmal ruhen lassen.

md5hash.de habe ich im Laufe des vergangenen Jahres mal überarbeitet und sogar eine russische Übersetzung hinzugefügt. Nachdem die Statistiken sagten, dass ein Großteil der Nutzer von dort kommt, hielt ich das für fair.

Ansonsten hab ich hier und da an diversen Seiten etwas rumgeschraubt, aber alles nix Großes. Die Arbeit und das sonstige Leben war einfach zu präsent. Mal sehen wie das dieses Jahr alles kommen wird. Die ersten Wochen in 2017 waren eigentlich ganz gut, den Schwung nehme ich jetzt einfach mal mit.

So, erstmal genug erzählt, ich muss zurück ans Januar-Projekt… ;-)

Florian Meier

Florian Meier

Florian Meier ist ausgebildeter Mediengestalter und hat sich selbst digitale Fotografie und Webentwicklung beigebracht. Er hat Druck- und Medientechnik studiert und ist wohl das, was man Digital Native nennt. Sein Geld verdient er mit Medien, aktuell als E-Business Print Manager bei der Longo Deutschland GmbH in Augsburg.

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