2013 nähert sich dem Ende – Der Jahresrückblick

Da sich 2013 ziemlich schnell seinem Ende nähert wird es dringend Zeit für den Jahresrückblick auf 2013.

Referenz oder Vergleichspunkt ist wieder der Jahresrückblick 2012, mal schauen was ich umgesetzt habe und was nicht…


Fangen wir beim naheliegendsten, also flomei.de als Webseite an sich, einfach mal an.

Erfreulich ist, dass diese Webseite monatlich mehr und mehr Besucher verzeichnen kann. Das ist natürlich auch etwas an die Anzahl bzw. die Frequenz von neu erscheinenden Artikeln geknüpft, aber im Schnitt waren es dieses Jahr 2000 Besucher pro Monat. Wie sich zeigt, kommenden dabei sehr viele Nutzer über Suchmaschinentreffer zum Thema WordPress auf die Seite, ich hoffe meine Einträge können dann auch helfen.

Ansonsten geht es der Webseite soweit ganz gut, auch wenn ich im kommenden Jahr dringend mal ran muss. Das Theme ist nicht responsive (Schande über mich!) und irgendwie würde ich den vorhandenen Platz gerne besser nutzen. Mein Tag-/Nacht-Stylesheet-Wechsel ist sowohl von der Umschaltung her als auch vom optischen Eindruck her noch nicht optimal. Erwartet Änderungen in dieser Richtung…


Bleiben wir noch kurz beim Thema WordPress.

Mein erstes WordPress-Plugin, das mittlerweile etwas mehr ein Jahr im Plugin-Verzeichnis gelistet ist, hat bereits über 400 Downloads. Das ist nicht wirklich viel und es sagt auch nichts über die aktive Anzahl an Installationen oder sowas aus, aber es ist immer schön zu sehen, dass sowas nicht ganz tot ist, sondern zumindest regelmäßig ausprobiert wird.

Für 2014 ist dann auch ein neues Plugin geplant, an dem ich bereits immer mal wieder ein wenig herum arbeite. Es wird eine große Version der Wetteranzeige werden, über die ich schonmal schrieb. Beim genauen Funktionsumfang bin ich mir noch nicht ganz sicher, die „Balkenanzeige“ wie im verlinkten Artikel wird drin sein, Anzeige als Seiteninhalt oder als Widget könnte aber auch durchaus von Interesse sein. Mal schauen was da kommt, aktuell arbeite ich erstmal an der Auswertung der Inhalte, die ich direkt vom DWD beziehe.


md5hash.de und homo-reticuli.de haben auch dieses Jahr leider nicht die Aufmerksamkeit und Pflege erhalten, die sie benötigt hätten.

Gerade homo-reticuli.de ist, obwohl podcasten eigentlich eine tolle Sache ist, nach wie vor so gut wie tot. Selbst wenn man sich mit einem Thema auskennt muss man zusammen kommen, das Audio-Equipment aufbauen, die Aufnahme machen, Weiterverarbeitung der Audio-Rohdaten durchführen, Export als mp3, Upload, Shownotes zusammenbasteln…

Ihr merkt: „Mal eben so“ einen Podcast machen ist nicht so einfach, wenn man das nicht mit guter Regelmäßigkeit macht und alles irgendwo aufgebaut und eingerichtet stehen lassen kann.

Ich weiß nicht, ob sich das 2014 ändern wird, aber ich befürchte nicht. Unser Studium frisst nach wie vor eine Menge Zeit und viele andere Interessen wollen auch versorgt werden…


Im Rahmen meines Gewerbes hat sich einiges Positives getan. Zusammen mit Nicole Cub von cub-artwork (tolle Arbeiten auf der Webseite, schaut mal vorbei!), habe ich in diesem Jahr einige interessante Projekte durchführen können.

Als größtes, und bisher als einziges öffentliches, sind dabei die „Essener Ruhrperlen“ zu nennen. Auf dieser Seite sammeln Heimatvereine aus den Essener Stadtteilen Bredeney, Kettwig und Werden Informationen zur Geschichte und zum aktuellen Leben aus ebenjenen Stadtteilen.

Für das kommende Jahr sind bereits einige andere Webseiten im Anlauf und ich hoffe auch hier wieder helfen zu dürfen, da schöne Sachen draus zu machen.

In den Bereichen Fotografie und Mediengestaltung ist dieses Jahr leider fast gar nichts gelaufen, aber so ist das halt manchmal. Dafür habe ich in den vergangenen Tagen mein Bild-Portfolio bei fotolia noch etwas erweitert, nachdem ich da über das Jahr immer mal wieder Verkäufe hatte. Das sind zwar nach wie vor keine nennenswerten Summen, aber halt das gute Gefühl was Passendes anbieten zu können.

Das würde ich im kommenden Jahr gerne noch etwas ausbauen, um da mehr Bilder verkaufen zu können. Ich halte das nach wie vor auch nicht für einen Bereich der anderen Fotografen das Leben versaut. Microstock-Agenturen verkaufen halt Bilder, die jeder gebrauchen kann und die man deshalb auch öfters mal sieht.

Wer gute, individuelle Bilder will, der wird auch in Zukunft einen Fotografen buchen, der ihm exakt solche Bilder macht. Die immer wieder auftauchenden „Du machst damit die Bildpreise kaputt“-Rufe halte ich also für eher unbegründet.


Mein Studium läuft recht gut. Nachdem ich mein Bachelor-Projekt, die Gigapixelkamera auf Basis des Arduino, erfolgreich abgeschlossen hatte, konnte ich meine Bachelor-Thesis anmelden.

Die „Evaluierung von Softwarelösungen zur automatischen Bildoptimierung“, die ich im Sommer/Spätsommer 2012 bei Bertelsmann schrieb, schloss dann im April mein Bachelor-Studium ab. Seitdem darf ich mich „Bachelor of Science für Druck- und Medientechnik“ nennen.

Um die Sache mit dem Studium aber ein für alle Mal hinter mich zu bringen, langsam vergeht mir die Lust daran, hänge ich seitdem „noch eben“ den Master-Studiengang dran, den ich dann 2014 abschließe.

Die Vorlesungen sind da schon vorbei, Projektarbeiten und Referate stehen noch zwischen mir und der Master-Thesis, für die vermutlich auch schon ein grober Rahmen feststeht.

Spannend, spannend, da tut sich was, kann ich da nur sagen. ;-)


Wenn ich jetzt den letzten Jahresabschlusseintrag und diesen hier so anschaue, dann sieht das mit ein paar Ausnahmen gar nicht so schlecht aus. Klar, ich hätte mehr bloggen können und sollen, aber das braucht eben auch seine Zeit. Und manchmal, so geht es zumindest mir, bin ich auch nicht in der Stimmung einen Eintrag zu schreiben, obwohl ich dafür gerade Zeit hätte.

Ich versuche mich da zu bessern.


Schön war als Abschluss diesen Jahres dann noch der Chaos Communication Congress in Hamburg. Ich schreibe da in einigen Tagen noch mehr drüber, deshalb jetzt nur in aller Kürze: Es war gut da gewesen zu sein.

Ich habe eine Menge toller Sachen gesehen, mit netten Leuten gesprochen und die Stimmung genossen. Ich hoffe ich kann daraus Kraft ziehen im kommenden Jahr auch mal was Schönes in der elektrotechnischen Richtung zu basteln.

Aber auch etwas Software will ich im kommenden Jahr noch schreiben. Ist schon ziemlich lange geplant, aber vor kurzem hatte ich eine ganz gute Idee und jetzt werde ich das mal in Angriff nehmen.

Ich will den kommunalen Haushalt meiner Heimatgemeinde visualisieren. Entsprechende Ansätze gibt es natürlich schon genügend, aber Schieder-Schwalenberg hat sowas halt noch nicht. Und ich glaube, dass es den Einwohnern viel hilft Einnahmen und Ausgaben grafisch aufbereitet zu sehen, um so besser verstehen zu können, wo das Geld hinfließt.

Darüber werde ich dann natürlich auch hier informieren.

Jetzt geht es aber ein letztes Mal in 2013 in die Badewanne und dann zum Feiern.

Allen Lesern wünsche ich einen guten Rutsch und nur das Beste für 2013!

Bis dann!

Florian Meier

Florian Meier

Florian Meier ist ausgebildeter Mediengestalter und hat sich selbst digitale Fotografie und Webentwicklung beigebracht. Er hat Druck- und Medientechnik studiert und ist wohl das, was man Digital Native nennt. Sein Geld verdient er mit Medien, aktuell als E-Business Print Manager bei der Longo Deutschland GmbH in Augsburg.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.